L e b e n s u m w e g e  -  E r f u r t

Die Selbsthilfegruppe für an Depressionen erkrankte Menschen und ihre Angehörigen

Wir begrüßen Sie auf unserer Homepage, mit der wir Betroffenen mit einer Erkrankung an Depressionen und/oder ihren Angehörigen Hilfe, Rat und Unterstützung anbieten und Ihnen bei Ihrem Weg aus der Depression zurück in ein wieder lebenswertes und selbstbestimmtes Leben zur Seite stehen wollen.

Depressionen sind kein Zeichen von Schwäche! Es sind (Warn-) Zeichen dafür, dass man schon viel zu lange versucht hat, stark zu sein!

TV-Spot der Deutsche Depressionshilfe

(Dauer: 30 Sekunden)


Sehen Sie sich auch den folgenden und wirklich guten Beitrag an. 

Klicken Sie dazu auf das nachstehende Vorschaubild.

"Depression – Wenn die Welt ergraut"

(Dauer: 30 Minuten)


Ein wichtiger und für alle Seiten dieser Homepage gültiger Hinweis von uns, bevor Sie mit dem Lesen der folgenden Texte beginnen !!!

Zum Thema Depressionen gibt es sehr, sehr viel zu sagen, auch wenn man versucht, nicht zu umfangreich zu werden.

Da jeder anders ließt, erfasst und unterschiedliche Schwerpunkte setzt, haben wir versucht, dies so gut wie möglich zu berücksichtigen, um das Krankheitsbild "Depressionen" für Sie möglichst umfassend zu beleuchten.

Doch Vieles muss gesagt werden, viele Zusammenhänge und Problemsituationen ausführlicher erklärt und Lösungsmöglichkeiten beschrieben werden, um Ihnen die oft dringend benötigte und anderweitig oft kaum so schnell zu findende - 1. Hilfe anbieten zu können.

Gehen Sie am besten so vor:

  • nehmen Sie sich Zeit zum Lesen
  • bleiben Sie möglichst ungestört
  • nehmen Sie sich nie ganze Seiten auf einmal vor
  • lesen Sie langsam und stückchenweise - am besten zusammen mit einer Vertrauensperson
  • selektieren Sie das für Sie Wichtige
  • lassen Sie das Gelesen - am besten über Nacht - "sacken"/ auf sich wirken
  • besprechen Sie Ihre Gedanken über das Gelesene und eventuelle Schlussfolgerungen für sich selbst mit Ihrer Vertrauensperson
  • bitten Sie diese, Sie bei ersten, konkreten Schritten zu begleiten und Sie - wenn auch vielleicht nicht mehr - zumindest aber "moralisch" zu unterstützen
  • bedenken Sie auch immer die Möglichkeit zum Anruf/Telefonat, indem Sie Antworten auf Ihre Fragen und Gehör für Ihre Probleme und Sorgen finden, falls Ihnen das Lesen der umfangreichen Texte zu schwer werden oder wichtige Fragen aufwerfen sollte.

Infos zu Kontaktmöglichkeiten, telefonischer Erreichbarkeit u.v.m. erreichen Sie über unsere Seite: Impressum + Kontakt

Unsere besondere Empfehlung !!!

... die thematische Einführung mit Hilfe eines "Bilderbuches": 

Matthew Johnstone - selbst Betroffener - hat mit seinen "Bilderbüchern für Erwachsene" kompakt, eigängig und sehr leicht begreiflich die riesige Dimension der Erkrankung an Depressionen in wenigen Seiten hervorragend und übersichtlich mit nur wenigen Worten zusammengefast. Buchtitel:

Mein schwarzer Hund
Wie ich meine Depressionen an die Leine legte

Genaue Angaben zu diesen und weiteren Empfehlungen zu Büchern dieses Autors - auch in Zusammenarbeit mit seiner Frau - finden Sie auf unseren Seiten unter: Literaturhinweise

"Metthew Johnstone erzählt einfühlsam, mit Humor und größtem Verständnis etwas, wozu andere Bücher 300 Seiten brauchen. Ein großartiges Buch."                                                                                                                                       Stephen Fry

Dieser Link: https://media.libri.de/shop/magazine-pictures/9783888975370_0.pdf führt Sie zu einer PDF - Datei, in der Sie sich das Buch bis zur Hälfte seines Inhalts als Lese - oder besser gesagt "Bilderprobe" ansehen können. Die wenigen Worte Text sind das "I-Tüpfelchen" zu den hervorragenden und selbst erklärenden Bildern.

Wer sich diese Bücher ansieht - zu bekommen bei den bekannten Buchhandlungen bzw. im Internet für Preise zw. 9,00- bis 20,00- € - hat den besten Einstieg in die Thematik, die sie/er nur bekommen kann.

Alles klar?

Dann gehts jetzt ...!

... noch nicht los, denn es gibt zuerst noch eine Vorankündigung für einem Vortragsabend im November.

Am 08.11.2016 um 16.00 Uhr*

läd die Leitung des Family- Club Erfurt Betroffene mit einer Erkrankung an Depressionen und/oder deren Angehörige zu einem

Vortragsabend zum Thema Depressionen ein.

* Achtung! Der angegebene Termin könnte sich eventuell noch etwas verschieben!)

Innerhalb dieses Abends werde ich (Olaf Lindenlaub, Gesprächsgruppenleiter SHG Lebensumwege-Erfurt und Webmaster dieser Homepage) beispielhaft über meine eigene Betroffenheit sprechen und mir im Anschluss Ihre Fragen anhören und versuchen, diese mit meinen eigenen - und denen in meiner jahrelangen Selbsthilfearbeit gesammelten - Erfahrungen anschaulich und verständlich zu beantworten.

Sie müssen auch kein Mediziner sein, um die zur Sprache kommenden Sachverhalte verstehen zu können.

Sehen Sie sich bitte auch in Ihrem Umfeld um und ermutigen Sie Angehörige, Freunde, Bekannte, Kollegen ..., diesen Abend zu besuchen, egal ob diese selbst betroffen oder Angehörige von Betroffenen sind.

Olaf Lindenlaub

... wirklich los!

Im Leben eines jedes Menschen gibt es Stimmungsschwankungen.

Das kennen wir von uns und sind bereit, damit zu leben und es auch zu akzeptieren, da wir die "Hochs" und "Tiefs" unseres Lebens einzuordnen gelernt haben und die jeweiligen Ursachen für "Himmelhoch jauchzend" und "zu Tode betrübt" recht gut kennen.

Dadurch, das wir verursachende Situationen er/kennen, sind wir in der Lage, sie zu bearbeiten und mehr oder weniger gut damit zu Recht zu kommen.

Doch im Zusammenhang mit außergewöhnlichen - vielleicht länger andauernden - seelisch-, emotionalen Belastungen und einigen ungünstigen Begleitumständen kann es dazu kommen, das die Bearbeitung nicht mehr gelingt, das sich die "Hochs" und "Tiefs" unseres Lebens verselbstständigen und unserer Kontrolle entgleiten.

Wir "kriegen uns nicht mehr ein" oder sind "total neben der Spur" und können weder mit der Situation umgehen, noch sie bearbeiten oder uns wieder ins Gleichgewicht bringen.

Es kommt soweit, dass nicht wir Situation und Stimmung, sondern sie uns beherrscht.

Die Verzweiflung wächst und wir kompensieren das nach außen hin mit einer Fassade, die wir mit viel Kraft aufbauen und aufrecht erhalten, damit niemand etwas merkt und uns für verrückt hält, wobei wir die Kraft viel nötiger an anderer Stelle gebrauchen könnten.

  • Doch was kann man tun?
  • Mit Jemanden reden, aber mit wem denn?
  • Wer hat Verständnis, kennt sich aus oder hat sogar eigene Erfahrungen?
  • Gibt es Jemanden, der mich nicht in die "Schublade": "Der ist doch verrückt"! steckt?
  • Wer hilft mir, meine Situation überhaupt erst einmal zu begreifen?
  • Kann mir Jemand erklären, warum ich mich plötzlich selber nicht mehr verstehe?
  • Wie finde ich diesen Jemand und woher nehme ich den Mut, Kontakt aufzunehmen.
  • Wer hilft mir, wenn ich nach einem klinischen Aufenthalt wieder zurück in meinen Lebensalltag finden  bzw. diesen überhaupt erst einmal - neu - einrichten muss?
  • Wie und wo finde ich nun so eine Selbsthilfegruppe und wer kümmert sich um meinen Angehörigen, der ja auch mit unter meiner Erkrankung gelitten hat?


Die Antworten auf diese brennenden Fragen sind wieder Erwarten leicht zu geben.

  • Doch was kann man tun?

Zuerst einmal zur Ruhe kommen und so realistisch wie möglich die Umstände zur Kenntnis nehmen.

  • Mit Jemanden reden, aber mit wem denn?

In dieser stressdurchsetzten Zeit gibt es kaum eine Person, die nicht in ihrem näheren Umfeld mit einer Erkrankung an Depressionen konfrontiert worden wäre. Hören Sie mal genauer zu und fragen sie "beiläufig" nach. So finden Sie Betroffene oder deren Angehörige und auch Selbsthilfegruppen wie Lebensumwege-Erfurt.

  • Wer hat Verständnis, kennt sich aus oder hat sogar eigene Erfahrungen?

Verständnis hat zuerst einmal Ihr Hausarzt, der Sie kennt, sich Ihre Situation anhört und Sie zum Facharzt/Psychiater weiter verweist, denn der kennt sich damit aus. Er wird Ihnen mit seinem Wissen weiterhelfen.

  • Gibt es jemanden, der mich NICHT in die "Schublade": "Der ist doch verrückt"! steckt?

All die zuvor genannten Personen werden Sie keinesfalls in diese "Schublade" stecken, sondern sich um Sie kümmern und - wie auch wir wenn Sie sich an uns wenden - Sie mit Ihrer Erkrankung ernst nehmen, akzeptieren und Ihnen Hilfe bzw. Begleitung anbieten.

  • Wer hilft mir, meine Situation überhaupt erst einmal zu begreifen?

Das ist zuerst oft ein ebenfalls Betroffener, der bereits umfassende Erfahungen gesammelt und diese auch in seinem eigenen Leben erfolgreich umgesetzt hat.

Erfahrungskompetente Personen findet man in Selbsthilfegruppen, in denen die Mitglieder einen Erfahrungs- "Pool" geschaffen haben, aus dem auch Sie wertvolle Erfahrungen "schöpfen" können.

Im Weiteren sind dies der Facharzt/Psychiater aber auch ein Therapeut, der vom Facharzt empfohlen und zu dem von ihm überwiesen werden kann. Innerhalb solcher Therapien kann man viel erreichen, aber nichts spricht dagegen, nach einer Therapie bzw. dazu ergänzend auch das Erfahrungspotential einer Selbsthilfegruppe mit einzubeziehen und eine solche aufzusuchen.

  • Kann mir jemand erklären, warum ich mich plötzlich selber nicht mehr verstehe?

JA! das kann man, denn Ihre Lebenssituation hat sich plötzlich völlig verändert und Sie brauchen Zeit und Hilfe um sich darin wieder zurecht zu finden, sich selbst "wieder neu kennen und neu lieben zu lernen", um wieder handlungsfähig zu werden. Erst dann können Sie Ihre Situation aktiv und effektiv bearbeiten, um wieder neu im Leben klarkommen zu lernen.

  • Wie finde ich diesen Jemand und woher nehme ich den Mut, Kontakt aufzunehmen.

Sie finden diesen Jemand über/in Ihrem Arzt/Facharzt, Therapeuten, ggf. für eine begrenzte und manchmal notwendige Zeit auch in einer Fachklinik.
Den Mut dazu finden Sie in sich selber, sobald Sie sich klar machen, dass man diese Betroffenheit nicht allein bewältigen kann/muss und eben doch mal fremde Hilfe braucht/nutzen kann.

Sie werden feststellen, das Sie keinesfalls allein damit sind, spätestens innerhalb eines Klinikaufenthaltes oder des Besuches einer Selbsthilfegruppe werden sämtliche Zweifel - das es nur Ihnen alleine so geht - komplett zerstreut.

  • Wer hilft mir, wenn ich nach einem klinischen Aufenthalt wieder zurück in meinen Lebensalltag finden  bzw. diesen überhaupt erst einmal - irgendwie komplett neu - einrichten muss?

Hier helfen Selbsthilfegruppen, in denen sich die Mitglieder bereits solchen und vielen anderen Problemen stellen mussten und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln konnten, die nun auch Ihnen wertvolle Hilfe, Orientierung und sogar Begleitung geben können, damit Ihr Schritt zurück in ein lebenswertes Leben wieder gelingt.

  • Wie und wo finde ich nun so eine Selbsthilfegruppe und wer kümmert sich um meinen Angehörigen, der ja auch mit unter meiner Erkrankung gelitten hat?

Sie finden Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe über die KISS - die Kontakt  und InformationsStelle Selbsthilfe* - in der Ihrem Wohnort am nächsten gelegenen, größeren Stadt.
Aber auch im Internet finden Sie über die gängigen Suchmaschinen Selbsthilfegruppen für Depressionen.
Hilfen für Angehörige lassen sich über die gleichen Wege finden.

* Eine nach inhaltlichen Schwerpunkten sortierte und vom Amt für Soziales und Gesundheit betreute Auflistung aller Selbsthilfegruppen bekommen Sie mit Klick auf: Übersicht der Selbsthilfegruppen.

ACHTUNG WICHTIG!

Wir als SHG Lebensumwege-Erfurt sind - sowohl für Betroffene als auch für Angehörige - Ansprechpartner und widmen uns den bei Beiden auftretenden Problemen und Schwierigkeiten.

Speziell für Sie als Angehörige zusammengestellte Tipps, Hilfen, Infos und Ratgeber finden Sie unter: Tipps für Angehörige


Und was ist wenn ...

... Sie sich nach dem gerade gelesenen Sorgen um sich selbst, oder Ihren Partner, Kinder/n, Eltern, Freund/e usw. machen und feststellen, dass deren/ihre Stimmungsschwankungen über längere Zeit übernormal stärker als gewohnt sind, Sie sich sogar schon des Lebens müde fühlen, ihm keinen Sinn mehr geben können und nicht mehr weiter wissen, dann ...

  • ... denken Sie ernsthaft darüber nach, wem Sie sich in Ihrer Situation anvertrauen, wer Sie verstehen, unterstützen und Ihnen weiterhelfen kann.
  • ... beziehen Sie unbedingt eine Vertrauensperson ein, um mit ihrer Hilfe und Begleitung die ersten Schritte unternehmen zu können
  • ... suchen Sie zuerst Hilfe und Unterstützung bei Ihrem vertrauten Hausarzt, lassen Sie sich von ihm beraten und ggf. zu einem Facharzt überweisen, von diesem weiterbehandeln und eventuell auch eine Psychotherapie verordnen.
  • ... verzweifeln Sie bitte nicht, wenn Sie mit der Diagnose: "Sie leiden an Depressionen"! konfrontiert werden! Ihr Facharzt wird Sie aufklären und Sie  - ggf. erst einmal nur temporär - medikamentös einstellen, um Sie damit zu unterstützen.
  • ... lassen Sie sich unbedingt auch darauf ein, verschriebene Medikamente auch wirklich einzunehmen, die nach einer gewissen Zeit ihren Wirkspiegel aufbauen und Sie damit wirkungsvoll entlasten. Passt ein Medikament noch nicht so recht, reflektieren Sie dies im Gespräch mit Ihrem Arzt, der innerhalb der ihm zur Verfügung stehenden Vielzahl von Medikamenten ein besser geeignetes/verträgliches/wirksameres für Sie finden wird.
  • ... ist oftmals auch ein zeitlich begrenzter, klinischer Aufenthalt notwendig und unumgänglich, in dem man Ihre Situation allumfassend diagnostizieren und mit Ihnen gemeinsam die richtigen Strategien zur bestmöglichsten Behandlung erarbeiten kann. Lehnen Sie diesen keinesfalls ab, denn damit beginnt Ihr Weg zurück in ein wieder lebenswertes Leben.
  • ... kann Ihnen mit der Verschreibung einer Psychotherapie eine wertvolle Möglichkeit eröffnet werden, Ihre spezielle Situation in Worte zu fassen, um Sie mit Ihrem Therapeuten bearbeiten zu können.
  • ... ist auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe eine erste Möglichkeit, Ihren Weg aus der Depression zu beginnen um diesen mit deren Hilfe erfolgreich gehen zu können.

Wenn Sie in therapeutischer Behandlung sind bzw. diese abgeschlossen haben, bietet sich Ihnen die Möglichkeit, Ihre Situation - wenn Sie mit dieser noch nicht zufrieden sind - durch den Besuch einer Selbsthilfegruppe weiter zu bearbeiten und im Erfahrungsaustausch mit Betroffenen und Angehörigen weitere Erfahrungen zu sammeln.

  • Informieren Sie sich dazu auf den aus unserer Erfahrungskompetenz erstellten Seiten dieser Homepage zu den verschiedensten Themenbereichen rund um die Erkrankung an Depressionen und zur Arbeit unserer Selbsthilfegruppe. 
  • Entnehmen Sie aus unseren Seiten und weiterführenden Links für Sie wichtige Fakten, Tipps und Ratschläge, die zur Verbesserung Ihrer Leidenssituation beitragen und erfahren Sie mehr über depressive Erkrankung(en), Diagnostik, Therapien, Behandlungs-möglichkeiten, wie man sich selber testet, damit umgeht, welche Hilfe(n) möglich sind und wo man sie bekommen kann!
  • Erwägen Sie die Möglichkeit, die 4 von uns angebotenen "Schnupperstunden" zu besuchen, in denen Sie für sich prüfen können, ob es Ihnen bei uns gefällt und Sie - dann mit Ihrem 5. Besuch - Mitglied in unserer Selbsthilfegruppe werden wollen.
  • Beziehen Sie eine Vertrauensperson in diese Überlegungen ein und durchforschen Sie mit dieser unsere Internetseiten gemeinsam.
  • Kontaktieren Sie uns/mich - den Gesprächsgruppenleiter - für ein telefonisches Vorgespräch  entsprechend der unter -Impressum + Kontakt angegeben Möglichkeiten. Sie erhalten erste Antworten auf Ihre Fragen und die für Sie wichtigen Erst- Informationen über uns direkt im Telefonat.
  • Scheuen Sie sich nicht, diesen Kontakt mit uns/mir aufzunehmen! Im telefonischen Vorgespräch - indem ich mit viel Verständnis und Einfühlungsvermögen behutsam auf die Befindlichkeiten - die Sie mir schildern - eingehe, können Sie mir Ihre Fragen stellen und erste Antworten direkt im Telefonat bekommen. Hemmungen oder Schamgefühle sind hierbei fehl am Platze, denn ich lebe mit dem, was Ihnen gerade neu begegnet ist, schon viele Jahre und verstehe Ihre Betroffenheit aus eigener Erfahrung nur allzugut.
  • Als selbst Betroffener habe ich volles Verständnis für Ihre Sorgen und Probleme und kann meine eigenen und die Erfahrungen aus meiner langjährigen Selbsthilfearbeit ebenso einbringen, wie die aus der Sicht m/eines Angehörigen und vieler Gespräche mit ihm/ihnen.
  • Sie werden erleben, dass Sie sich mir anvertrauen können und wir miteinander entscheiden, ob ich Sie perspektivisch mit in unsere Gesprächsrunden hinein nehme, in denen Sie im Kontakt mit anderen Betroffenen immer eine "Begegnung auf Augenhöhe" und hohe Akzeptanz erfahren werden. In unseren Gruppen- Gesprächsabenden ist Platz für alle "Höhen" und "Tiefen" Ihres Lebens, alle auch noch so kurios klingenden Sachverhalte, aber niemals für "Belächeln", Überheblichkeit oder Verurteilung.
  • Lassen Sie sich - nach den o.g. Vorgespräch(en) zu Ihrem Vorteil einladen, an unseren Gesprächsrunden teilzunehmen und bereichern Sie diese auch durch Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen. Nur so können Sie selbst miterleben, was aktive Selbsthilfe leisten und wie sie auch Ihnen in Ihrer individuellen Situation weiter helfen kann.
  • Lernen Sie wieder neu, Ihre Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle richtig einzuordnen und somit Krisen jetzt anders, besser vorbereitet, wirkungsvoller mit neuem, speziellen und umfangreicheren Wissen zu begegnen.
  • Finden Sie mit unserer Hilfe - der Selbsthilfegruppe Lebensumwege-Erfurt - wieder neuen Mut, sowie Mittel und Wege, sich Ihrer Erkrankung zu stellen, Sie/sich zu stabilisieren und Ihre Lebensqualität - wenn auch ganz sicher anders als zuvor, aber nicht schlechter - wieder zurück zu gewinnen.
  • Wenn Sie sich selbst - oder Ihren Angehörigen - mit ähnlichen Gefühlen (wie oben beschrieben) erleben und vielleicht sogar schon über eine konkrete Diagnose verfügen, dann melden Sie sich bei uns, wie unter -► Impressum + Kontakt beschrieben.
  • Besprechen Sie mit uns/mir Ihre bzw. die Betroffenheits- Situation Ihres Angehörigen und nutzen Sie unsere umfassende Erfahrungskompetenz als Selbstbetroffene.
  • Beachten Sie aber unbedingt, dass Sie nicht "über den Kopf des Betroffenen hinweg" und ohne sein Wissen und Einverständnis handeln sollten! Die einzige Ausnahme davon ergibt sich in Extremsituationen, wenn der Betroffene in seiner Erkrankung zur Gefahr für sich selbst und/oder Andere wird. Dann müssen Sie auch ohne sein Wissen und Einverständnis handeln und die notwendigen Schritte zu seinem Wohl einleiten.
  • Versäumen Sie auch nicht, sich auch die schönen Seiten des Lebens immer wieder vor Augen zu führen, die es trotz aller Sorgen und Probleme rund um Ihre Betroffenheit trotzdem immer noch gibt und die gerade jetzt besonders wichtig für Sie sind. Suchen Sie sich Dinge, die Sie entspannen, finden Sie während eines Spaziergangs die Schönheit der Natur wieder, genießen Sie Erheiterndes, Lachen Sie, auch wenn sie depressiv sind, Sie werden sich selber einen großen Gefallen damit tun.
  • Vielleicht finden Sie die auf unserer Seite - Lustiges - gesammelten Texte und Kuriositäten komisch und Sie können mit einem Lächeln oder Schmunzeln ein wenig Erleichterung in Ihre Situation bringen.

Olaf Lindenlaub / Webmaster und Gesprächsgruppenleiter Erfurt



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